Was ist eine Draisine?

Die Draisine geht auf das urtümliche Tret- oder Schieberad zurück: Als Reaktion auf Missernten und Pferdesterben konstruierte Forstmeister Freiherr Karl-Friedrich Drais von Sauerbronn (1785-1851) im Jahr 1815 eine Laufmaschine auf Rädern. Die Urform des Fahrrades wurde geboren.

Diese, anfangs nur durch Muskelkraft angetriebenen Fahrzeuge fanden – technisch weiter entwickelt – später auch im Eisenbahnwesen Verwendung. Jede Bahnmeisterei bekam für Inspektions- und Erhaltungsfahrten ihre Draisinen zugeteilt. Obwohl im Lauf der Zeit die Draisinen auf Motorbetrieb umgebaut und ständig weiter entwickelt worden waren, blieb deren ursprünglicher Name bis heute erhalten.

Die Draisinen auf der Weinvierteldraisine

Die Fahrraddraisinen der Weinvierteldraisine wurden speziell für unsere Strecke entwickelt und konstruiert. Gbaut wurden sie von einem Waldvierteler Unternehmen.

Es kommen einheitlich vier-sitzige Draisinen zum Einsatz. Durch die einheitliche “Flotte” ist somit ein Tauschen der Draisinen beim Überholen oder bei den Rastplätzen mühelos möglich.

Pro Draisine sind neben den zwei Fahrradsattel-Sitzen (für die antreibenden Personen) zwei bequeme Mittelsitze mit Gurten für die mitfahrenden Personen vorhanden.

Babys und Kleinkinder können auf den Mittelsitzen (mit Gurten) oder auch im mitgebrachten Maxi-Cosi-Sitz bequem mitgeführt werden.